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Kaufprozess

Lucas Fox Immobilien - Guide zum Spanischen Kaufprozess

1. Phase: Zurückhaltungspfand

Sobald Sie eine Immobilie gefunden haben, die Sie kaufen möchten, ist es der erste Schritt mit den Verhandlungen mit dem Besitzer bezüglich Preis, Bedingungen und Konditionen hinsichtlich des Verkaufs zu beginnen. Dieser Prozess ist unverbindlich.

Wir raten immer unseren Kunden einen Anwalt für den Kauf zu beauftragen und wir können verschiedene englischsprachige Anwälte in Spanien empfehlen.

Sobald Ihr Angebot angenommen wurde, ist es der erste Schritt, ein Zurückhaltungspfand zu hinterlegen, um die Immobilie vom Markt zu nehmen. Der Pfandbetrag variiert je nach Immobilie abhängig vom Preis. Die Zurückhaltungsvereinbarung unterliegt generell einer juristischen Prüfung und gibt einen Zeitraum an, innerhalb wessen die Vorverkaufsvereinbarung unterzeichnet werden sollte.

2. Phase: Die Vorvereinbarung - Contrato privado de compraventa

Hierbei handelt es sich um eine einfache Vereinbarung, bei welcher der Verkäufer dem Verkauf der Immobilie und der Käufer dem Kauf der Immobilie zum vereinbarten Preis zustimmt. Dieser Vertrag enthält alle relevanten Details wie die Beschreibung der Immobilie, den Kaufpreis und das Abschlussdatum. Zu diesem Zeitpunkt wird von Ihnen die Anzahlung erwartet, die normalerweise auf das Konto des Verkäufers eingezahlt wird und üblicherweise 10% des vereinbarten Kaufpreises beträgt; allerdings kann der Betrag variieren.

Der Vertrag schließt eine Strafklausel mit ein.  Sollte der Verkäufer vom Verkauf zurücktreten, sind Sie dazu berechtigt, das Doppelte Ihrer geleisteten Anzahlung als Entschädigung zu erhalten. Sollten Sie vom Kauf zurücktreten, verlieren Sie Ihre Anzahlung.  Natürlich können Käufer und Verkäufer, wenn gewünscht, auf eine andere Art von Vereinbarung zurückgreifen.

Vor Vertragsabschluss sollten die folgenden Prüfungen vorgenommen werden:

(a)     Überprüfung des Planungsstandes

(b)     Überprüfung des Eigentums und ob die Immobilie eine Hypothek aufweist oder schuldenfrei verkauft wird 

3. Phase: Endgültiger Vertrag - Escritura de compraventa

Vor dem Vertragsabschluss benötigen Käufer, die keine Spanier sind, eine spanische Steuernummer (NIE) und ein Bankkonto in Spanien.

Beim Vertragsabschluss muss die Differenz des Kaufpreises (Verkaufspreis minus Anzahlung) und alle anderen vom Käufer zu zahlenden Gebühren bezahlt werden.

Der Verkäufer und Käufer unterschreiben dann den Vertrag Escritura de compraventa, welcher der notariellen Eigentumsurkunde der Immobilie gleichzusetzen ist.

Der Käufer erhält dann die öffentliche Übertragungsurkunde (escritura) im Beisein eines öffentlichen Notars, welcher die Eigentumsübertragung amtlich beglaubigt. Dann wird eine Kopie an das Finanzamt und das Eigentumsregister weitergeleitet.

Der Notar in Spanien ist eine öffentliche Amtsperson, die als Zeuge für den Kaufvertrag benötigt wird. Nichtsdestotrotz wird empfohlen, sich professionellen, unabhängigen gesetzlichen Rat zum Schutz Ihrer eigenen Interessen einzuholen.

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